Jugend forscht 2008

Färben mit Pflanzenfarbstoffen

Irina Koch und Maren Leuker

Irina Koch und Maren Leuker
2. Platz im Fachbereich Arbeitswelt

Irina Koch und Maren Leuker lasen in einem Zeitungsartikel der Heidenheimer Zeitung, dass in Heidenheim bereits um 1490 Leinwandstücke mit Farbstoffen aus der Natur, z. B. von Heidelbeeren und Waid, gefärbt wurden.

Obwohl heute in der Natur fast nur noch synthetische Farbstoffe verwendet werden, sind noch viele Pflanzen, aus denen man Farbstoffe gewinnen kann, bekannt. Färben mit Naturstoffen wird vor allem als Hobby betrieben.

Angeregt durch den Zeitungsartikel und nach Literatur- und Internetrecherche über Färben mit natürlichen Stoffen wählten sie Pflanzen für verschiedene Farben und unterschiedliche Färbetechniken aus und färbten damit Wolle.

Anschließend untersuchten sie das Verhalten der gefärbten Fasern auf Wasch- und Lichtechtheit.


Untersuchung der Blütenfarbstoffe zweier Frühblüher

Patrick, Katharina und Philippe mit Frau Frey, der betreuenden Lehrerin

Katharina Schachmatov, Patrick und Philippe Haslanger
Regionalsieger im Fachbereich Chemie und damit zugelassen zum Lamdeswettbewerb in Stuttgart.

Viele Farbstofffe von Blüten und Früchten verändern ihre Farbe bei Zugabe von Säuren und Laugen. Sie können also als Säure-Base-Indikatoren verwendet werden.

Bei den Blüten der beiden Frühblüher Lungenkraut und Frühlingsplatterbse verändert sich die Farbe mit zunehmendem Alter der Blüte von rot nach blau. Die drei Jungforscher wollten nun wisssen, ob die Farbänderung auf Veränderung des pH-Wertes des Zellsaftes beruht und ob bei beiden Pflanzen die gleichen Farbstoffe vorliegen.

Dazu trennten sie die aus den Blütenblättern gewonnenen Farbstoffextrakte chromatografisch. Es traten unterschiedliche Farbflecke auf. Dann nahmen sie Absorptionsspektren der Farbstoffextrakte in Pufferlösungen mit unterschiedlichem pH-Wert auf.

Sie kamen durch ihre Versuche zu dem Ergebnis, dass die Blüten der beiden Pflanzen unterschiedliche Farbstoffgemische haben.


Jugend forscht - Team beim Schülerkongress in Straßburg

v.l.: Patrick Haslanger, Katharina Schachmatov, R. Frey, Philippe Haslanger

Vom 4. bis 5. Februar 2009 fand in Straßburg der erste deutsch-französische Schülerkongress mit naturwissenschaftlich-technischer Themenstellung statt. Daran teilgenommen haben Jungforscher und Nachwuchswissenschaftler ab Klasse 10 aus Baden-Württemberg und dem Elsass. Ziel der Tagung war es, das bereits vorhandene naturwissenschaftliche Interesse der Teilnehmer zu stärken.
Am ersten Tag zeigten Schüler eigene Projekte in einer Ausstellung. Außerdem wurden einige Forschungsergebnisse in Form von Vorträgen in der jeweiligen Landessprache präsentiert. Katharina Schachmatov, Patrick Haslanger und Philippe Haslanger vom Schiller-Gymnasium nahmen mit ihrer betreuenden Lehrerin Rosemarie Frey ebenfalls am Kongress teil. Sie zeigten dort ihre Arbeit “Untersuchung der Blütenfarbstoffe zweier Frühblüher”, mit der sie bereits im Vorjahr am Landeswettbewerb “Jugend forscht” teilgenommen hatten. Bei den übrigen Teilnehmern fand diese Arbeit großen Anklang.
Am zweiten Tag boten Vertreter aus Universität und Industrie Einblicke in naturwissenschaftliche und technische Berufe. Anschließend standen sie in Workshops für Fragen und Gespräche zu persönlichen Werdegängen und beruflichen Möglichkeiten zur Verfügung. Auf Grund des regen Informationsaustausches waren sich alle Teilnehmer einig, dass diese Veranstaltung ein voller Erfolg war und zu einer dauerhaften Einrichtung werden sollte.


zuletzt bearbeitet: 28.03.2012 von ungar

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