Aktionskunst

Teresa Huber aus der Jahrgangsstufe 13, Schuljahr 2005/2006, wollte als GFS einmal etwas ganz anderes machen: Sie wählte sich als Projekt Aktionskunst. Aktionskunst bedeutet:

  • improvisiertes, überraschendes Kunstereignis, bei dem das Ergebnis , sowie das Erlebnis, nicht vorhersehbar ist.

  • Idee und Vorbereitung spielen eine wichtige Rolle (beides geht vom Künstler aus).

  • das eigentliche Kunstwerk ist die Aktion selbst.

Am 23. Dezember 2005 von 9 Uhr morgens bis 21 Uhr abends hatte, wer wollte, im Zimmer 057 des Schiller-Gymnasiums Gelegenheit, sich an dieser Aktionskunst zu beteiligen. Insgesamt waren 63 Personen am Projekt beteiligt, die jeweils einzeln den Raum betreten mussten. Der Jüngste war gerade mal 7 Jahre alt, die Älteste knapp über 60. Es haben Leute teilgenommen, die sich selbst für zu unbegabt hielten, Leute, die nicht alleine in den Raum wollten, Leute, die Bedenken hatten etwas von den Vorgängern zu "versauen". Dennoch haben sich viele darauf gefreut einfach mal wieder künstlerisch tätig und Teil des Kunstwerks zu werden.

Im Raum selbst konnte man dann verändern, etwas Neues auf die Leinwand ( 1,5 m x 3 m, auf dem Boden liegend) bringen, in etwas Altes reinritzen, mit Farbe herumspritzen, Hände abdrucken und vieles mehr. Außer den Dispersionsfarben Rot, Weiß und Schwarz wurden Pinsel, Schwamm, Zahnbürste, Zahnstocher oder Drahtgeflecht zur Verfügung gestellt. Währenddessen lief durchgehend Musik von "The Mars Volta". Die Künstlerin selbst betrat den Raum während der ganzen Aktion, die bis kurz nach 21 Uhr andauerte, nur ein einziges Mal (das war zu Beginn der Aktion um 9 Uhr). Zu dieser Zeit grundierte Teresa Huber die Leinwand  mit Rot. Durch die reduzierte Farbwahl kam ebenfalls Spannung auf. Denn physikalisch gesehen ist weder weiß noch schwarz eine echte Farbe. Es wurde also nur mit einer einzigen Farbe experimentiert.

Ein Ziel war, extreme Unterschiede (Unterschiede innerhalb der Musik, Unterschiede bei den Menschen, Unterschiede beim Reagieren auf die Leinwand, Unterschiede in der Zeit, etc.) in nur 12 Stunden zu vereinigen.

Erst nach Abschluss der Aktion durfte sich Teresa Huber das fertige Werk anschauen.

Damit die erhofften Entwicklungsstadien des Projekts nachvollzogen werden können, dokumentierte  Ines Herter, ebenfalls Jahrgangsstufe 13, zu jeder vollen Stunde den Verlauf der Aktion  mit einer Digitalkamera.

Am Donnerstag, 12. Januar 2006 präsentierte Teresa Huber ihr 63-Künstler-zwölf-Stunden-drei-Farben-Werk im Foyer der Volksbank, die das Projekt gesponsert hat und ohne die das alles kaum möglich gewesen wäre. Ebenfalls ausgestellt wurden die im Stundentakt aufgenommenen Fotografien, die von der Heidenheimer Neuen Presse gesponsert wurden.

Fertiges Werk

 

Teresa Huber mit einem Teil des fertigen Werkes

 

Stationen zum fertigen Werk

zuletzt bearbeitet: 28.03.2012 von ungar

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