Schulhaus an der Brenzstraße bis 1929Schulgebäude 1938Aktuelles SchulgebäudeLuftbild vom Schulhaus, Turnhalle, Neubau und Pavillon

Geschichte des Schiller-Gymnasiums

Die Frühgeschichte

Im Jahre 1864 wurde zum ersten Mal eine Töchterschule in Heidenheim erwähnt, die 1866 von der Stadt übernommen wurde.

Was wurde eigentlich an der Töchterschule unterrichtet? Geschichte, Geographie, Deutsche Sprache, Zeichnen und Französisch.

1874 bekam die Töchterschule dann ein Schulhaus an der Brenzstraße, das 1881 und 1895 um jeweils drei Klassenzimmer erweitert wurde. Der Turnunterricht wurde auf Wunsch der Eltern 1886 eingeführt. Auf Beschluss des Gemeinderates wurde 1908 die Mädchenmittelschule in eine höhere Mädchenschule umgewandelt. 1928 war es endlich soweit. Dem Einzug ins neue Schulgebäude an der Friedrich-Ebert-Straße stand nichts mehr im Wege. Schon zwei Jahre später erhielt die höhere Mädchenschule eine neue Turnhalle direkt neben dem Schulgebäude, die Bühlturnhalle.


Die Geschichte im Dritten Reich

Die höhere Mädchenschule erhielt 1933 den Namen Schiller-Schule, wie sie heute noch von vielen älteren Menschen genannt wird. 1937 wurde die Schiller-Schule in die Schiller-Oberschule der hauswirtschaftlichen Form umgewandelt. Schon drei Jahre später wurde das erste Abitur abgenommen. Dies war ein großer Schritt nach vorn. Während des Krieges aber entwickelte sich die Schule rückläufig. 1941 wurde das Schulgebäude in ein Lazarett umgewandelt. Der Unterricht fand dann im Hellenstein-Gymnasium statt und wurde Anfang 1945 ganz eingestellt.

Wiederaufnahme des Schulbetriebs: Nach dem Krieg wurde erneut im Hellenstein-Gymnasium unterrichtet. Erst 1947 wurde wieder im Schiller-Gymnasium unterrichtet, weil bis dahin das Gebäude von den Amerikanern beschlagnahmt worden war.


Die neuesten Entwicklungen

Nun ging alles wieder bergauf. 1961 wurde der Neubau und 1973 der Pavillon eingeweiht. 1960 wurde der Kammerchor von dem damals jungen Musiklehrer Werner Neuber gegründet, der heute im Ruhestand ist und viele Erfolge fürs Schiller-Gymnasium mit dem Kammerchor errungen hat.

1965 wurde der Aufbauzug eingeführt. Er wurde bereits koedukativ geführt und sollte es vor allem Realschülern ermöglichen, zum Abitur zu kommen. Mit der Einführung der gymnasialen Oberstufe kam 1979 das Ende für den Aufbauzug.

Das Schiller-Gymnasium erhielt zwei neue Züge zusätzlich zum mathematisch-naturwissenschaftlichen Zug: 1968 den neusprachlichen Zug II und 1976 den Musikzug. 1974 überstieg die Schülerzahl erstmals kurzzeitig die 1000. Am 26.11.1979 wurde der Freundeskreis gegründet, der seit damals die Schule tatkräftig unterstützt. 1977 bis 1979 wurden die naturwisssenschaftlichen Fachräume erneuert und erweitert. 1989 bis 1990 wurde der Altbau renoviert. Im selben Jahr feierte das Schiller-Gymnasium 50 Jahre Abitur, 30 Jahre Kammerchor und 10 Jahre Freundeskreis.

Im Sommer und Herbst  1997 wurde der "Neubau" grundlegend renoviert. 2006 wurde ein zweiter Chemie -Fachraum eingerichtet. Mit dem Schuljahr 2004/2005 begann auch am Schiller-Gymnasium das achtjährige Gymnasium. 2007 entstand aus zwei Klassenzimmern ein neuer Fachraum für Biologie, für Naturphänomene und für Naturwissenschaft und Technik, ein neues Fach, das im Schuljahr 2007/2008 zum ersten Mal unterrrichtet wird.

zuletzt bearbeitet: 30.09.2015 von rangnick

25.10.2017 Berufsinformationsbörse des Rotary-Clubs im SG

Alle Termine im Überblick »

26.10.2017 Frederick-Tag (Klassen 5)

Alle Termine im Überblick »

26.10.2017 Klassen 6a und 6b auf Exkursion im Lonetal

Alle Termine im Überblick »

Aktuelle Speisekarte
im Überblick