Jugend forscht 2007

Welche Cornflakes sind die besten?

Am Stand in Oberkochen

Irina Koch, Maren Leuker
3. Platz im Fachgebiet Arbeitswelt bei Schüler experimentieren

Wir stellten im Urlaub immer wieder fest, dass die im Frühstücksbuffet angebotenen Cornflakes nicht so gut wie zu Hause sind. Es stellte sich nun die Frage, ob die Ursache dafür schlechte, billige Qualität, das Alter oder die Art der Aufbewahrung ist. Um diese Frage zu lösen, kauften wir 10 verschiedene Cornflakes – Sorten in allen gängigen Supermärkten in Heidenheim. Sie unterschieden sich im Preis, in der Größe und im Aussehen der Packung. Zuerst untersuchten wir die Packung: Stellt sie einen Kaufanreiz dar, gibt sie Informationen über die Inhaltsstoffe, wie lässt sie sich öffnen und wieder verschließen? Erfolgte das Abpacken unter Schutzgas oder enthält die Packung Sauerstoff?

Nach dem Öffnen bewahrten wir die Cornflakes unter verschiedenen Bedingungen über einen längeren Zeitraum auf, untersuchten ihren Wassergehalt, ihre Aufnahme von Milch bei unterschiedlicher Einwirkungsdauer und ihre Knusprigkeit. Wir führten einen Geschmackstest mit Personen unterschiedlichen Alters durch und machten eine Umfrage über das Kaufverhalten bei Cornflakes.

Abschließend können wir sagen, dass der Preis nichts über die Qualität aussagt. Auch billige Produkte können sehr gut sein. Enttäuscht waren wir über die untersuchten Bioprodukte.


Nitrat im Salat

Marit Hahn, Elisa Sannecke
Regionalsieger im Fachgebiet Biologie bei Jugend forscht

Man hört immer wieder, dass Gemüse, besonders Salat, mit stark gesundheits-schädlichem Nitrat belastet sei. Wir wollten nun wissen, ob der Nitratgehalt von der Salatsorte, der Anbauweise (konventionell oder biologisch), der Jahreszeit oder der Tageszeit der Ernte abhängig ist. Außerdem interessierte uns noch die Nitratbelastung des Salates bei unterschiedlicher Nitratdüngung.

Die Nitratkonzentration der einzelnen Salatproben bestimmten wir fotometrisch nach Zugabe eines Testreagenzes. Um absolute Werte zu erhalten, hatten wir zuerst eine Kalibrierkurve mit Nitratlösungen bekannter Konzentration aufgestellt.

Bei unseren Untersuchungen zeigte sich, dass Bioware weniger nitratbelastet ist als Salat aus konventionellem Anbau. Dies muss an der geringeren Nitratdüngung liegen, wie unsere Düngeversuche zeigten. Bei den einzelnen Salatsorten sind deutliche Unterschiede, auch jahreszeitlich bedingt, zu beobachten. Man sollte Salat auf keinen Fall am Morgen ernten, da dann am meisten Nitrat enthalten ist.


Die Zersetzung verschiedener Papiersorten durch den Bakterienstamm Cellulomonas fimi

David Marturano, Jens Kellner, Christian Staudenmaier

Unser Ziel war es herauszufinden, ob verschiedene Papiersorten durch Bakterien in wertvolle Stoffe umgewandelt werden können.

Um mit den Bakterien arbeiten zu können, mussten die gefriergetrockneten Bakterien zuerst kultiviert werden. Anfangs setzten wir 10 verschiedene Versuche mit drei verschiedenen Papiersorten (Kopierpapier, Zeitungspapier und Farb/Offset bedrucktes Papier) an. Alle Versuche liefen in Erlenmeyerkolben mit Nährlösung, Bakterien und Papierschnitzeln ab. Die Kolben waren luftdicht verschlossen. Öffnete man diese nach 5 Tagen konnte man feststellen, dass ein Überdruck entstanden war. Das Papier wies nach drei Tagen schon Zersetzungserscheinungen auf. Ebenso sank der pH-Wert bei den verschiedenen Versuchsanordnungen unterschiedlich stark. Ebenso konnte Glucose in unterschiedlichen Mengen nachgewiesen werden.

Es hatte den Anschein, dass die verschiedenen Papiersorten sich unterschiedlich auf die Stoffwechselprozesse von Cellulomonas fimi auswirkten.


zuletzt bearbeitet: 28.03.2012 von ungar

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